Besuch der Gedenkstätte Mauthausen

 

Wir sind nicht für das verantwortlich, was geschah, aber wir sind dafür verantwortlich, dass es nie wieder passiert! – Richard von Weizsäcker-

Eben weil das Vergessen und Verdrängen spätestens seit der 68er Generation keine relevante Methode der deutschen Vergangenheitsbewältigung mehr darstellt,  kann nur Bildung der Schlüssel zum Erfolg sein, um aus den Fehlern der Geschichte zu lernen.

Hierzu gehört auch das Besuchen geschichtsträchtiger Orte, wie zum Beispiel die Gedenkstätte Mauthausen in Österreich. So machten sich am 03.12.2019 die neunten Klassen auf, um mehr über die Inhaftierung und die Zwangsarbeit politischer oder vermeintlich kultureller Feinde des Naziregimes zu erfahren.
Sichtlich erstaunt über den menschenverachtenden Umgang sowie über die Schikanen und die Haftbedingungen in Mauthausen konnten die Schüler darüber hinaus an diesem Ort den wohl schändlichsten Teil der deutschen Geschichte besichtigen:Gaskammern und Krematorien, die zur massenweisen Vernichtung menschlichen Lebens dienten.
Ca. 100.000 Menschen fanden in Mauthausen den Tod. Die meisten Namen der Häftlinge wurden in einem Raum archiviert und als Mahnmal ausgestellt. Wer diesen Ort besichtigt hat, die drückende Stimmung in der Gedenkstätte und das historische Unrecht der Taten begriffen hat, wird hoffentlich gefeit davor sein, dieses Unrecht jemals zu wiederholen.